Rucking: Was Gehen mit Gewicht wirklich bringt

Rucking ist Gehen mit einem beschwerten Rucksack. Das klingt nach einem neuen Trend, ist rechnerisch aber gut greifbar: Das Zusatzgewicht muss bei jedem Schritt mitgetragen werden. Diese Seite rechnet nach, wie viel das bringt, wie viel Gewicht sinnvoll ist, wie es sich gegen schnelleres Gehen schlägt und wo die einfache Rechnung zu optimistisch ist.

Die Antwort in zwei Sätzen

Eine Stunde Rucking bei 5,5 km/h mit 10 kg Rucksack kostet bei 80 kg Körpergewicht ca. 377 bis 397 kcal, ohne Gepäck sind es ca. 344 bis 353 kcal. Als Faustregel bringt jedes Kilogramm auf dem Rücken ca. 1 Prozent mehr Verbrauch, und anders als schnelleres Gehen macht der Rucksack auch jeden einzelnen Kilometer teurer.

Alle Werte sind Näherungswerte für flaches Gelände. Die Spannen entstehen, weil hier zwei Rechenwege nebeneinanderstehen: die einfache Regel, die den Rucksack wie Körpergewicht zählt, und eine Gegenprobe mit der Lastformel nach Pandolf. Was Höhenmeter zusätzlich kosten, steht im Artikel Kalorienverbrauch beim Wandern.

Eigene Strecke durchrechnen: Körpergewicht plus Rucksack eintragen

Was Rucking ist und wie man es rechnet

Der Begriff kommt vom englischen Soldatenwort ruck für Rucksack. Gemeint ist zügiges Gehen mit Zusatzgewicht, meist mit 5 bis 6 km/h, also im Tempo zwischen normalem Gehen und Walken. Gelaufen wird dabei nicht. Das Gewicht steckt in einem Rucksack oder einer Weste, oft als Gewichtsplatte, Sandsack oder schlicht Wasserflaschen.

Für die Rechnung gibt es zwei Wege:

  • Einfache Regel: Das Rucksackgewicht wird zum Körpergewicht addiert und mit dem normalen MET-Gehmodell gerechnet. Das ist dieselbe Annahme wie auf der Wandern-Seite und liefert den oberen Wert. Im Rechner reicht es dafür, Körpergewicht plus Rucksack einzutragen.
  • Gegenprobe nach Pandolf: Die Formel von Pandolf, Givoni und Goldman (1977) wurde für Soldaten mit Marschgepäck entwickelt. Sie berücksichtigt, dass leichte Lasten, eng am Körper getragen, weniger kosten als eigenes Körpergewicht, und dass schwere Lasten überproportional teurer werden. Sie liefert hier den unteren Wert.

Tabelle: Was jedes Kilo auf dem Rücken bringt

Beispielperson 80 kg, eine Stunde bei 5,5 km/h auf flachem, festem Weg, Werte brutto. Die letzte Spalte ist die Gegenprobe nach Pandolf.

RucksackAnteil am Körpergewichtkcal je StundeMehrverbrauchMehrverbrauch nach Pandolf
ohneca. 353
5 kgca. 6 Prozentca. 375ca. 22 kcalca. 16 kcal
8 kg10 Prozentca. 388ca. 35 kcalca. 26 kcal
10 kgca. 13 Prozentca. 397ca. 44 kcalca. 33 kcal
15 kgca. 19 Prozentca. 419ca. 66 kcalca. 51 kcal
20 kg25 Prozentca. 441ca. 88 kcalca. 71 kcal
25 kgca. 31 Prozentca. 463ca. 110 kcalca. 93 kcal

Die einfache Regel ergibt bei 80 kg genau 1,25 Prozent je Kilogramm, weil ein Kilo ein Achtzigstel des Körpergewichts ist. Die Gegenprobe liegt darunter, und zwar umso deutlicher, je leichter der Rucksack ist: Bei 5 kg erreicht sie nur ca. 73 Prozent des einfachen Werts, bei 25 kg schon ca. 85 Prozent. Die ersten Kilos sind also günstiger, als ihr Gewicht vermuten lässt, schwere Lasten nähern sich der einfachen Regel an. Für den Alltag reicht der Merksatz: ca. 1 Prozent mehr je Kilogramm, 10 kg bringen ca. 10 bis 12 Prozent.

Rucksack oder Tempo: der eigentliche Unterschied

Mehr Verbrauch pro Stunde bekommt man auf zwei Wegen: schneller gehen oder schwerer gehen. Auf den ersten Blick tauschbar, bei näherem Hinsehen aber verschieden. Die Tabelle rechnet dieselbe flache Runde über 5 km bei 80 kg Körpergewicht.

VarianteDauerkcal für 5 kmgegenüber 5 km/h ohne Last
ohne Rucksack, 4 km/h75 minca. 315ca. 1 Prozent
ohne Rucksack, 5 km/h60 minca. 311Bezugswert
ohne Rucksack, 6 km/h50 minca. 326ca. 5 Prozent
ohne Rucksack, 6,4 km/h47 minca. 328ca. 5 Prozent
10 kg, 5 km/h60 minca. 330 bis 350ca. 9 bis 13 Prozent
20 kg, 5 km/h60 minca. 363 bis 389ca. 20 bis 25 Prozent
10 kg, 6 km/h50 minca. 357 bis 366ca. 18 Prozent

Das ist der Kernbefund dieser Seite: Tempo macht die Runde kürzer, der Rucksack macht sie teurer. Wer seine feste 5-km-Runde von 5 auf 6,4 km/h beschleunigt, verbraucht auf der Strecke nur ca. 5 Prozent mehr, ist aber 13 Minuten früher fertig. Wer bei 5 km/h bleibt und 10 kg einpackt, braucht genauso lange wie bisher und verbraucht ca. 9 bis 13 Prozent mehr. Damit ist Rucking das Spiegelbild des Walkens, bei dem der Gewinn in der gesparten Zeit liegt.

Pro Stunde gerechnet lassen sich beide Hebel gegeneinander umrechnen. Nach der einfachen Regel gilt bei 80 kg:

  • Ca. 9 kg Rucksack bei 5,5 km/h bringen so viel wie ohne Gepäck 6 km/h (ca. 391 kcal je Stunde).
  • Ca. 15 kg bei 5,5 km/h entsprechen ohne Gepäck 6,4 km/h (ca. 420 kcal je Stunde).
  • Ca. 20 kg bei 5 km/h entsprechen ohne Gepäck 6 km/h.

Nach der Gegenprobe braucht es jeweils etwas mehr Gewicht. Für Menschen, die nicht schneller gehen können oder wollen, ist der Rucksack trotzdem der einfachste Weg zu mehr Belastung ohne Laufschritt.

Wie viel Gewicht: Tabelle nach Körpergewicht

Verbreitet ist der Einstieg mit ca. 10 Prozent des Körpergewichts und eine langsame Steigerung auf ca. 20 Prozent. Die Tabelle zeigt, was das in Kilogramm und in kcal bedeutet, jeweils eine Stunde bei 5,5 km/h. Die Mehrverbräuche stehen als Spanne von der Gegenprobe bis zur einfachen Regel.

Körpergewichtohne Rucksack10 ProzentMehrverbrauch20 ProzentMehrverbrauch
60 kgca. 265 kcal6 kgca. 19 bis 26 kcal12 kgca. 41 bis 53 kcal
70 kgca. 309 kcal7 kgca. 22 bis 31 kcal14 kgca. 48 bis 62 kcal
80 kgca. 353 kcal8 kgca. 26 bis 35 kcal16 kgca. 55 bis 71 kcal
90 kgca. 397 kcal9 kgca. 29 bis 40 kcal18 kgca. 62 bis 79 kcal
100 kgca. 441 kcal10 kgca. 32 bis 44 kcal20 kgca. 69 bis 88 kcal

Die Tabelle zeigt auch die Grenze des Nutzens: Die Verdopplung von 10 auf 20 Prozent bringt nur ca. 30 bis 40 kcal je Stunde zusätzlich, etwa einen halben Apfel. Die Belastung für Rücken, Hüften, Knie und Füße steigt dabei spürbar stärker. Wer schwerer als ca. 20 Prozent geht, tut das eher als Vorbereitung auf eine Mehrtagestour mit Gepäck oder auf einen Marsch als für den Kalorienverbrauch.

Wie lange: Dauer, Strecke und Schritte

Beispielperson 80 kg, 175 cm, 5,5 km/h, normale Schrittlänge von ca. 0,73 m. Mit schwerem Rucksack wird der Schritt oft etwas kürzer, dann kommen auf dieselbe Strecke ein paar Schritte mehr.

DauerStreckeSchritteohne Rucksackmit 10 kg
20 minca. 1,8 kmca. 2.500ca. 118 kcalca. 126 bis 132 kcal
30 minca. 2,8 kmca. 3.800ca. 176 kcalca. 188 bis 198 kcal
45 minca. 4,1 kmca. 5.700ca. 265 kcalca. 283 bis 298 kcal
60 minca. 5,5 kmca. 7.600ca. 353 kcalca. 377 bis 397 kcal
90 minca. 8,3 kmca. 11.400ca. 529 kcalca. 565 bis 595 kcal

Für den Einstieg reichen 20 bis 30 Minuten zwei- bis dreimal pro Woche. Später sind 45 bis 60 Minuten üblich. Die sinnvolle Reihenfolge ist: erst die Dauer steigern, dann das Gewicht, und nie beides in derselben Woche.

Warum die Uhr den Rucksack nicht sieht

Schrittzähler und Sportuhren zählen die Schritte richtig, rechnen die Kalorien aber mit dem hinterlegten Körpergewicht. Der Rucksack fehlt in der Rechnung. Beispiel 10.000 Schritte bei 175 cm, also ca. 7,3 km in ca. 1 Stunde 27 Minuten bei 5 km/h, Person 80 kg:

Rucksackkcal für 10.000 Schrittewas die Uhr etwa zeigt
ohneca. 451ca. 451
10 kgca. 479 bis 508ca. 451
20 kgca. 527 bis 564ca. 451

Mit 20 kg fehlen der Uhr also ca. 75 bis 115 kcal. Manche Uhren bieten ein eigenes Rucking-Profil, bei dem man das Gewicht angibt. Ohne ein solches Profil ist die ehrlichste Lösung, im Rechner Körpergewicht plus Rucksack einzutragen und das Ergebnis als Obergrenze zu lesen. Wie sich 10.000 Schritte ohne Gepäck nach Gewicht verteilen, steht bei 10.000 Schritte Kalorien.

Rucking zum Abnehmen: Rucksack oder eine Runde mehr

Beispielperson 80 kg, 45 Minuten bei 5,5 km/h. Die Werte sind netto, also abzüglich des Ruheumsatzes, der ohnehin angefallen wäre. Für 1 kg Körperfett sind ca. 7.000 kcal angesetzt.

Variantenetto pro WocheWochen je kg Fett
3 Runden, ohne Rucksackca. 586 bis 605 kcalca. 11,6 bis 12,0
3 Runden, 10 kgca. 659 bis 704 kcalca. 9,9 bis 10,6
3 Runden, 20 kgca. 745 bis 803 kcalca. 8,7 bis 9,4
4 Runden, ohne Rucksackca. 781 bis 807 kcalca. 8,7 bis 9,0

Die letzte Zeile ist der wichtigste Vergleich: Eine vierte Runde pro Woche ohne Gepäck bringt etwa so viel wie 20 kg Rucksack bei drei Runden. Der Rucksack ist ein Verstärker für eine Routine, die schon steht, kein Ersatz für Regelmäßigkeit. Wer ohnehin nicht öfter gehen kann, holt mit ihm aus derselben Zeit mehr heraus. Wie Häufigkeit, Dauer und Tempo bei einem festen Ziel zusammenspielen, zeigt der Artikel 10 kg abnehmen mit Walken.

Rucking im Vergleich

Eine Stunde bei 80 kg Körpergewicht, Werte brutto, gerechnet wie auf den jeweiligen Seiten dieses Ratgebers.

Aktivitätkcal je StundeStrecke
Gehen, 5 km/hca. 3115 km
Rucking, 10 kg, 5,5 km/hca. 377 bis 3975,5 km
Wandern, Aufstieg mit ca. 400 Höhenmeternca. 401ca. 1,6 km
Walken, 6,4 km/hca. 4206,4 km
Rucking, 20 kg, 5,5 km/hca. 415 bis 4415,5 km
Incline Walking 12-3-30, hochgerechnetca. 726ca. 4,8 km

Rucking mit 10 bis 20 kg landet damit auf dem Niveau von zügigem Walken oder einer Stunde Aufstieg. Deutlich mehr bringt nur Steigung: Die Hubarbeit bergauf kostet viel mehr als das Tragen in der Ebene, gerechnet im Artikel Incline Walking. Wer mit Rucksack bergauf geht, bekommt beides zusammen, und das Rucksackgewicht zählt dort auch bei jedem Höhenmeter mit.

Ist Rucking gesund?

Rucking ist eine moderate Ausdauerbelastung wie zügiges Gehen, mit zusätzlicher Arbeit für Rumpf, Beine und die Haltemuskulatur. Gleichzeitig trägt der Körper bei jedem Schritt mehr Last, und das spüren vor allem Rücken, Hüften, Knie und Füße. Einige praktische Punkte senken das Risiko:

  • Leicht anfangen: lieber mit 5 kg und 20 Minuten als mit 15 kg und einer Stunde.
  • Gewicht hoch und eng tragen: Eine Last nah am Körperschwerpunkt kostet weniger Kraft und zieht weniger nach hinten als ein lose baumelnder Rucksack. Hüftgurt und Brustgurt helfen.
  • Gehen, nicht laufen: Mit Last zu joggen erhöht die Stoßbelastung erheblich und ist etwas anderes als Rucking.
  • Auf Signale achten: Anhaltende Schmerzen in Rücken oder Gelenken sind ein Grund für eine Pause und gegebenenfalls ärztlichen Rat, besonders bei Vorerkrankungen.

Diese Seite rechnet den Energieverbrauch und ersetzt keine medizinische Beratung.

Was diese Rechnung nicht sieht

  • Wie die Last getragen wird: Beide Rechenwege gehen von einer Last eng am Rumpf aus. Gewichte in den Händen oder an den Füßen kosten je Kilogramm deutlich mehr, ein schlecht sitzender Rucksack ebenfalls.
  • Untergrund: Die Werte gelten für festen, flachen Weg. Auf Waldboden, Schotter oder gar Sand steigt der Verbrauch deutlich, mit Last noch stärker als ohne.
  • Höhenmeter: Steigung ist hier nicht eingerechnet. Dafür gibt es die eigene Rechnung auf der Wandern-Seite.
  • Tempo über 6,4 km/h: Dort enden die Gehwerte des Modells. Schnelles Marschieren mit Last oder gar Laufen lässt sich damit nicht seriös rechnen.
  • Tempo unter 3,2 km/h: Das MET-Modell ist dort nach unten begrenzt und würde sehr langsames Gehen zu teuer ansetzen. Für Rucking spielt das kaum eine Rolle, weil man dabei zügig geht.
  • Individuelle Ökonomie: Wer regelmäßig mit Gepäck geht, gewöhnt sich daran und verbraucht mit der Zeit etwas weniger. Die Tabellen gelten für den Durchschnitt.
Alle Angaben sind Näherungswerte. Einfache Regel: MET-Werte fürs Gehen nach dem Compendium of Physical Activities, kcal je Minute = MET × 3,5 × (Körpergewicht + Rucksack) in kg ÷ 200, linear interpoliert zwischen 3,2 km/h (2,8 MET), 4,0 km/h (3,0 MET), 4,8 km/h (3,5 MET), 5,6 km/h (4,3 MET) und 6,4 km/h (5,0 MET); 5,5 km/h entsprechen damit ca. 4,2 MET. Gegenprobe: Lastformel nach Pandolf, Givoni und Goldman (1977) für ebenen, festen Untergrund, umgerechnet mit 1 kcal = 4.184 J. Nettowerte ziehen 1 MET Ruheumsatz vom Körpergewicht ohne Rucksack ab. Für 1 kg Körperfett sind ca. 7.000 kcal angesetzt. Schrittlänge aus der Körpergröße geschätzt (175 cm × 0,415). Keine medizinische Beratung. Mit den eigenen Zahlen rechnet der Rechner am genauesten.

Häufige Fragen

Was bedeutet Rucking?

Rucking ist zügiges Gehen mit einem beschwerten Rucksack. Der Begriff kommt vom englischen Soldatenwort ruck für Rucksack. Gegangen wird meist mit 5 bis 6 km/h, also im Walking-Tempo, nicht im Laufschritt. Das Zusatzgewicht erhöht den Energieverbrauch, ohne dass man schneller werden muss.

Wie viele Kalorien verbrennt man beim Rucking?

Eine Stunde bei 5,5 km/h mit 10 kg Rucksack kostet bei 80 kg Körpergewicht ca. 377 bis 397 kcal, ohne Gepäck ca. 344 bis 353 kcal. Mit 20 kg sind es ca. 415 bis 441 kcal. Als Faustregel bringt jedes Kilogramm auf dem Rücken ca. 1 Prozent mehr Verbrauch. Alle Werte sind Näherungswerte.

Wie viel Gewicht beim Rucking?

Verbreitet ist der Einstieg mit ca. 10 Prozent des Körpergewichts, bei 80 kg also ca. 8 kg, und eine langsame Steigerung auf ca. 20 Prozent. Kalorisch bringen 8 kg bei 80 kg und 5,5 km/h ca. 26 bis 35 kcal je Stunde mehr, 16 kg ca. 55 bis 71 kcal. Mehr Gewicht belastet Rücken, Hüften, Knie und Füße deutlich stärker, als es den Verbrauch erhöht.

Wie lange sollte man Rucking machen?

Für den Einstieg reichen 20 bis 30 Minuten zwei- bis dreimal pro Woche. Später sind 45 bis 60 Minuten üblich. Eine Stunde bei 5,5 km/h sind ca. 5,5 km und bei 175 cm Körpergröße ca. 7.600 Schritte. Erst die Dauer steigern, dann das Gewicht, und nie beides in derselben Woche.

Ist Rucking gesund?

Rucking ist eine moderate Ausdauerbelastung wie zügiges Gehen, mit zusätzlicher Arbeit für Rumpf, Beine und Haltemuskulatur. Die Last erhöht aber auch die Belastung für Rücken und Gelenke. Wer langsam einsteigt, den Rucksack eng und hoch trägt und bei Beschwerden eine Pause macht oder ärztlich abklären lässt, hält das Risiko klein. Diese Seite ersetzt keine medizinische Beratung.

Zählt der Schrittzähler den Rucksack mit?

Die Schritte zählt er richtig, das Gewicht aber nicht. 10.000 Schritte bei 5 km/h kosten bei 80 kg ohne Gepäck ca. 451 kcal, mit 10 kg Rucksack ca. 479 bis 508 kcal und mit 20 kg ca. 527 bis 564 kcal. Die Uhr zeigt in allen drei Fällen etwa denselben Wert. Im Rechner kann man für eine Obergrenze Körpergewicht plus Rucksack eintragen.

Ist Rucking besser als schneller gehen?

Es ist ein anderer Hebel. Bei 5,5 km/h bringen ca. 9 kg Rucksack so viel wie ohne Gepäck 6 km/h. Auf einer festen Strecke macht der Rucksack jeden Kilometer teurer, das Tempo dagegen kaum: Dieselben 5 km kosten bei 80 kg mit 6,4 km/h ca. 5 Prozent mehr als mit 5 km/h, mit 10 kg Rucksack ca. 9 bis 13 Prozent mehr. Mehr dazu unter Kalorienverbrauch beim Walken.